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Archiv für die Kategorie ‘Die Projektion’

neue Leinwand wartet und wartet

Mittwoch, 28.07.2010

Seit Tagen liegt bei uns wohl irgendwo versteckt eine neue Leinwand für Kino 2 oder Kino 3, da scheiden sich die Geister. Es ist wohl eine dieser tollen, stinkenden, silberbeschichteten Leinwände, die für die atemberaubende digital 3D-Projektion benutzt werden müssen. Silberbeschichtet deshalb, da so mehr Licht (also Bild) zurückgeworfen wird. Durch die zirkular-polarisierten 3D-Brillen geht nämlich ein bisschen viel an Helligkeit verloren, was so wieder ausgeglichen werden kann.

Aber egal, jedenfalls liegt diese Leinwand schon seit Tagen (oder sogar Wochen) irgendwo bei uns rum und wartet auf ihren Einbau. Ich auch… aber das macht ja eigentlich erst Sinn, wenn der neue Projektor da ist. Und das wird bestimmt dauern. Wenn es nicht am Preis liegt, dann bestimmt daran, dass jetzt jedes Kino noch ein Teil haben möchte und die “im Laden” zur Zeit vergriffen sind. :-)

Warum Oben im Cineplex nicht in 3D läuft

Montag, 28.09.2009
Disney antwortet Cineplex

Thomas Menne, Vice President/Managing Director der Walt Disney Studios Motion Pictures Germany, hat auf Äußerungen und Statements von Cineplex zum Thema „Handlingsgebühr bei 3D-Brillen“ und dem Sachverhalt, dass nur wenige Häuser der Kinogruppe den Film zum Start dreidimensional gespielt haben, reagiert und geantwortet . Im Folgenden die Statements.

Mitteilung von Cineplex:

Mit Enttäuschung hat die große Zahl der Cineplex-Gesellschafter einen Einsatz der 3D-Version von Disneys Film “Oben” absagen müssen. Nur in einigen wenigen Konkurrenzstandorten wird der Film ausgewertet, sodass der überwiegende Teil der möglichen 50 Cineplex-Leinwände, die nunmehr mit 3D-Installationen versehen sind, den Film nicht zeigen. Cineplex hat enorme Anstrengungen unternommen, bis zum Filmstart von ‚Oben’ rund 50 Leinwände mit der neuen 3D-Technologie auszurüsten. “Umso enttäuschter sind wir, dass das mit anderen wichtigen Verleihern bereits erprobte Geschäftsmodell für die Brillenhandlingsgebühr von Disney abgelehnt wird. Gerade auch für die Mehrwegbrillen-Systeme können wir auf einen fairen Ausgleich unserer Investition von über 5 Mio. Euro nicht verzichten. Es ist wirklich bedauerlich, dass die Markteinführung einer neuen Kinodimension nicht mit einem großen Paukenschlag in der Branche und beim Publikum etabliert wird, sondern einzelne Verleiher einmal mehr ihre Machtposition bei bestimmten Filmen auszubauen versuchen. Ich bin sicher, dass mit einer früheren Einigung der Film auch im Kino ganz anders hätte beworben werden können. Dass ‚Oben’ hinter den Erwartungen liegt, kann auch auf den fehlenden Einigungswillen von Disney zurückgeführt werden“, resümiert Cineplex-Geschäftsführer Kim Ludolf Koch das Scheitern der Verhandlungen.
“Wir haben eine kartellrechtliche Prüfung eingeleitet, hoffen aber dennoch, für die Zukunft wie bisher im 2D-Bereich mit Disney auch bei 3D partnerschaftlich zusammenarbeiten zu können,” fasst Koch die Stimmung in der Cineplex-Gruppe zusammen.


Statement von Thomas Menne:
Mit einer Mischung aus Überraschung und verständnislosem Kopfschütteln nehmen wir diesen Angriff auf unsere Reputation zur Kenntnis. Im Sinne einer möglichst positiven Vermarktung einer brandneuen Innovation, deren Entstehung ausschließlich den Studios zu verdanken ist, und dem Kino die so heiß ersehnte Alleinstellung im Verhältnis zu den anderen Auswertungsmedien verschafft, fehlt uns für diese Pressemiteilung das Verständnis, sowohl vom Grunde her wie auch inhaltlich. Da ja nun einige CINEPLEX-Kinos “Oben” mit großem Erfolg spielen wie auch alle anderen wesentlichen Kinos in dieser Republik, verstehen wir die Aufregung nicht. Mit Interesse nehmen wir allerdings das öffentliche Eingeständnis zur Kenntnis, dass scheinbar bewusst nur Orte mit Wettbewerbern für den Einsatz erwählt wurden. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt. Da stellt sich die nahe liegende Frage, mit welchem Muskel denn hier gespielt werden sollte. Der 3D-Muskel kann es nicht gewesen sein, denn der hat – wie höchst einfach nachzulesen – hervorragend und Bogey-ausgezeichnet funktioniert. Aber scheinbar hat man ob all dieser Aufregung auf der CINEPLEX-Seite vergessen, dass es auch eine 35mm-Fassung gibt, die bei vernünftiger und professioneller Vorbereitung auch ihren wesentlichen Beitrag zu einem noch stärkeren Wochenende geleistet hätte. Darüber hinaus ist unsere grundsätzliche Haltung, dass alle mit unseren Filmen erzeugten Umsätze mit uns abzurechnen sind, insbesondere auch die ursächlich notwendigen Brillen bei 3D-Filmen. Dass nach den bisher akzeptierten Praktiken seitens einiger Kinobetreiber ein aus unserer Sicht unangemessener Hunger nach uns im gleichen Verhältnis zustehenden Umsätzen entstanden ist, ist für mich nachvollziehbar. Gleichwohl können und müssen wir nicht akzeptieren, dass durch unser Produkt entstehende Umsätze nicht in einem fairen Verhältnis korrekt geteilt werden.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack

Mittwoch, 12.08.2009

Cinemaxx in Hamm: 3-D-Anlage zum Geburtstag

Von links: Lars Kapern, Hubert Nieuwdorp, Carsten Dunke

Nach zehn Jahren als Betreiber des Hammer Cinemaxx will Hubert Nieuwdorp das Publikum in die dritte Dimension führen. Pünktlich zum Start des Animationsfilms “Oben” am 17. September soll eine neue, 130000 Euro teure 3-D-Projektionsanlage einsatzbereit sein. Das kündigte Nieuwdorp gestern Vormittag bei einer Feierstunde mit Mitarbeiterehrungen an. Nachmittags wurde der zehnte “Geburtstag” – Nieuwdorp hatte das damals gerade neun Monate alte Kino im August 1999 übernommen – mit Aktionen im Foyer und ermäßigten Eintrittspreisen gefeiert.

“3-D-Filme können Sie nicht abfilmen”, begründete der Geschäftsführer die Investition in die Technik. Illegale Raubkopien im Internet machen den Kinobetreibern nach wie vor zu schaffen. Zudem locke das räumliche Erlebnis Zuschauer an, sagte Nieuwdorp, das zeige der Erfolg der dreidimensionalen Version von “Ice Age 3″.

Zukünftig werden maximal 388 Zuschauer in Kinosaal 2 also mit etwa 1,50 Euro teuren, wiederverwendbaren 3-D-Brillen ein neues Kinoerlebnis genießen können. Doch auch für zweidimensionale Streifen interessieren sich die Hammer derzeit stark. Von Januar bis Juli kamen deutlich mehr Zuschauer als im Vorjahreszeitraum, der durchwachsene Sommer trieb sie besonders im Juli in die Kinos. “Schön ist, dass wir nichts von der Wirtschaftskrise merken”, sagte Nieuwdorp. “Die Leute halten sich dieses kleine Vergnügen frei.”

Die 500000 Zuschauer aus dem Rekordjahr 2001, die vor allem den ersten Teilen der “Harry Potter”- und “Herr der Ringe”-Reihen zu verdanken waren, sieht der 67-Jährige zwar als unerreichbar an. Doch mit 360000 bis 380000 Besuchern rechnet er auch in diesem Jahr – nicht zuletzt wieder dank “Harry Potter”.

Nieuwdorp, der noch weitere Kinos in Hamm und Lippstadt betreibt, hat mit dem Cinemaxx mehrere Jahre lang Verluste gemacht. Doch jetzt sieht er das Kino mit seinen rund 50 Mitarbeitern trotz eines aus seiner Sicht hohen Pachtzinses im Aufwind. Zusammen mit der Cinemaxx-Kette will er für 2010 ein neues Konzept erarbeiten, das etwa den Einzug von Boutiquen oder Ähnlichem vorsehen könnte, wie er andeutete. Auch das derzeit brachliegende Grundstück östlich des Kinos solle einbezogen werden. Die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe als Eigentümerin wolle dieses bebauen lassen.

Kritik: Knowing

Mittwoch, 15.04.2009

Nicolas Cage ist zurück. Das wurde aber auch Zeit. Nach mehreren schlechten Filmen kann er mit “Knowing” wieder überzeugen. Zusätzlich dazu hat es 5 Jahre gedauert bis Alex Proyas nach seinem bisher größten Kassenerfolg I, Robot nun einen neuen Film nachlegt.

Zur Story:

1959 malen Schüler zur Einweihung einer Grundschule Bilder davon, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Anschließend werden diese in einer Zeitkapsel im Boden vergraben. Ein halbes Jahrhundert später wird die Kapsel wieder geborgen und die Bilder unter den heutigen Schülern verteilt. Während die anderen bunte Zeichnungen von Raumschiffen bekommen, befinden sich auf dem Papier von Caleb Koestler (Chandler Canterbury) nur langweilige Zahlenreihen. Calebs alleinerziehender Vater, der Astrophysikprofessor John (Nicolas Cage), erkennt jedoch bald ein Muster in den nur scheinbar willkürlichen Zahlenfolgen: Präzise gibt das Papier Datum, Ort und Opferzahl von Naturkatastrophen, Terroranschlägen und größeren Unfällen der vergangenen fünfzig Jahre an – und prophezeit noch drei weitere Katastrophen, die innerhalb der nächsten Wochen geschehen sollen. Zusammen mit Diane Wayland (Rose Byrne), der Tochter des Mädchens, das die Zahlenreihen vor fünf Dekaden zu Papier gebracht hat, versucht John, die noch ausstehenden Katastrophen zu verhindern…

Kritik:

Nicolas Cage ist die Rolle auf den Leib geschrieben. Er ist der Zentrale Punkt des Films. Nach ca. 1 Stunde denkt man bei Knowing noch nicht an das Ende und was uns der Regisseur da auftischt, jedoch ist das was er macht genau mein Ding. Aliens werden in den Film eingebunden und das sehr gut. Die Aliens sind wie Engel, welche die Menschheit rettet. Jedoch nur welche mit einer besonderen Gabe, nämlich die der Gedankenübertragung. Wer mit Aliens überhaupt nichts anfangen kann wird wohl kein Freund von “Knowing” werden, jedoch sollte man so offen sein und sich besonders an den Effekten berauschen lassen.
Zusätzlich sei erwähnt das der Film einen genialen Soundtrack hat. Die Musik findet immer im richtigen Moment die passenden Melodien. Der Sound selbst ist sehr extrem abgemischt. Die Action Szenen bringen das komplette Kino zum beben und es gibt auch einige nette Schockmomente in dem Film, wo das ganze Kino zusammenzuckt.

Für mich ist Knowing jedenfalls eine große positive Überraschung des Jahres 2009 und ist ein Pflichtfilm für Weltuntergangs und/oder SciFi Filmfans.

Bewertung:

Effekte:           7 / 10
Musik:            9/10
Story:             8/10

GESAMT:  8/10 Punkten

Mario Barth wird beschnitten

Montag, 23.03.2009

Ich meine natürlich wird geschnitten ;) Nach der Premiere am letzten Mittwoch hat unser Chef veranlasst das im Abspann ein Outtake herausgeschnitten werden soll. In diesem Outtake sagte Mario Barth wohl:” …dafür müssen noch viele Kinder sterben.” Wobei ich selbst die Szene nicht kenne und auch nicht den genauen Zusammenhang kenne. Vielleicht weiss ja jemand anderes etwas genauer darüber bescheid und kennt die Szene aus der Premiere.

Es darf also hier fleissig diskutiert werden, ob die Entscheidung richtig oder ob Sie übertrieben ist.

In diesem Sinne

Jan-Michael

Kino 6 kaputt

Montag, 22.09.2008

Die Projektoren bei uns, durch die die Filmrollen laufen, sind nicht einfach an eine normale Steckdose angeschlossen. Zwischen Stromnetz und Projektor ist noch ein “kleiner” Spannungsgenerator angeschlossen, der alle paar Jubeljahre ausgetauscht werden muss. Bei Kino 6 war es mal wieder soweit, nur war leider kein neuer Generator lieferbar – es gab ersatzweise einen noch funktionierenden älteren.

Und es kam, wie es kommen musste. Die erste Vorstellung an einem Sonntagnachmittag in Kino 6 lief nur wenige Minuten, bis es einen Knall gab und dieser Generator nur noch Qualm von sich gab – vom “toten” Saal ganz zu schweigen. Der entsprechende Film – “Winx Club” – konnte also leider nicht mehr gezeigt werden. Ebenso wurden die weiteren Vorstellungen für diesen Tag gecancelt.

Naja, ich durfte dann alle Karten wieder umtauschen. Die Kinder, die ohne Eltern da waren, haben wir kostenlos in einen anderen für Kinder geeigneten Film gesetzt, nämlich Mensch Dave.

Mittlerweile funktioniert der Projektor allerdings wieder ;)