Als ich letzte Woche Freitag zusagte, mit Andre und noch einem Kollegen in die Spätvorstellung von Gran Torrino zu gehen, wusste ich noch nicht, dass ich vorher so müde war und auf dem Sofa einschlief und danach eigentlich keine Lust mehr hatte ins Kino zu gehen. Doch da ich es versprochen hatte und Andre und ich ja nunmal verabredet waren, raffte ich mich auf und bewegte mich schlaftrunken ins Kino. Zugegebenermaßen mit der Vorstelllung, dass ich dann beim Film einfach weiter schlafen würde.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Der Film fesselte mich recht schnell. Ein alter Amerikaner weicht nicht aus seinem Viertel, obwohl immer mehr Einwanderer dort hinziehen und er Zeuge von tagtäglicher Gewalt auf der Straße wird. Als Kriegsveteran ist er aber hart gesotten und trotzt der Gewalt der Jugendlichen, beschützt dabei Hilflose und findet so auf einmal heraus, dass seine Nachbarn, die zum Stamm der Mongs gehören, gar nicht so übel sind und vor allem gut kochen können. Er nimmt den Jungen unter seine Obhut, bringt ihm vieles bei und so lernt der alte Mann, dessen wahre Familie nie wirklich für ihn da ist, was das Wort Familie eigentlich bedeutet.
Mein Fazit: Absolut sehenswert und Clint Eastwood greift dabei nicht nur gängige Klischees auf, sondern wagt auch einen kritischen Blick auf unsere vorurteilsgeprägte Gesellschaft.
Archiv vom 14.03.2009
Gran Torrino
Samstag, 14.03.2009Marley und ich
Samstag, 14.03.2009Was kommt dabei heraus, wenn man einen unerzogenen Hund und ein Liebespaar mit festen Lebensplänen zusammenbringt? – Marley und ich.
Der Film zeigt ganz deutlich, wie wichtig ein Hund im Leben von Menschen sein kann und wie sehr er es auch verändern kann. Marley erweist sich anfänglich als ein chaotischer Hund, bei dem jede Art von Erziehung versagt. Doch er wird nach und nach immer wichtiger für seine beiden Besitzer und stellt ihr Leben vollkommen auf den Kopf. So viel Unsinn er auch treibt, so sehr lieben die beiden ihn.
Marley und ich: Der Film, der im Trailer durchaus nur lustig erscheint, hat auch seine traurigen Seiten und lockt bei dem ein oder anderem sicher eine Träne hervor.
Mein Fazit: Der Film des Monats!
Nur noch Einlass
Samstag, 14.03.2009Kaum zu glauben, aber ich bin in dieser Woche das zweite mal in Folge nur im Einlass eingeteilt. Normalerweise habe ich, seit ich auch noch im Kassen-Bereich eingesetzt werde, nur dort meine Schichten und der Einlass ist eine Seltenheit geworden.
Aber nun bin ich echt nur noch im Einlass am Arbeiten. Macht Spaß, muss ich schon sagen. Ich bin ja mal gespannt, was der kommende Dienstplan bringt. Bin ich da wohl auch nur im Einlass oder doch wieder mal an der Kasse? Nicht, dass ich das noch verlerne



