Gestern habe ich mir nach meiner 9-stündigen Schicht (10 – 19 Uhr) noch einen Film angesehen, den ich unbedingt noch sehen wollte. Der fing pünktlich um 19 Uhr an, sodass das zeitlich auch sehr gut passte. Feierabend eingetragen, noch etwas zu trinken geholt und dann ab in den Saal und den Film genießen
So ca. zur Hälfte des Films kam Petra in den Saal und sollte mich im Auftrag vom “Chef vom Dienst” fragen, ob ich jetzt nicht rauskommen und ein bisschen mit anpacken könnte. Es waren nämlich nur noch zwei Leute im Einlass – definitiv zu wenig. Ich habe nein gesagt, weil die auch einmal lernen sollen, dass ich nicht immer einspringen kann und will. So etwas schon als eine Art Selbstverständlichkeit vorauszusetzen, finde ich einfach schlimm! Es war vorher GENUG Zeit, noch jeden anderen Mitarbeiter zwecks Verstärkung für den Abend anzurufen.
Es ist ja nicht so, dass ich nie außerhalb meiner Arbeitszeit mithelfen, wenn ich “zufällig” mal da bin. Vorletztes Wochenende habe ich mich mit an die Kasse gesetzt, weil es unerwartet voll zur Spätvorstellung wurde, letzten Samstag habe ich mitgeholfen, einen Saal aufzuräumen, weil wieder mal zu wenig Personal da war – und beide male ohne irgendwelche Gegenleistung. Beim Kasseneinsatz gabs wenigstens nen Dankeschön…


