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Was ein Tag

Normalerweise stört es bei uns Kino niemanden, wenn einmal nicht so viele Besucher kommen und es eigentlich auch ein lauer Tag wird (mal abgesehen vom Chef). Dann kann man auch schon ein wenig bei der Arbeit trödeln und schluffen, niemanden stört es wirklich und trotzdem sind alle Sachen rechtzeitig erledigt.

Aber heute war es extrem schlimm. Es gab so wenig zu tun, dass man wirklich vom Nichts-Tun drohte, einzuschlafen. Normalerweise wird auch unser Eiskorb nach jeder Vorstellung (nachmittags, abends, Haupt) abgerechnet und mit neuem Eis bestückt, weiterhin gehen auch immer mindestens 2 Kollegen in die Säle. Doch heute war alles anders. Von morgens (sonntags haben wir eine Matinée-Vorstellung) bis zur Hauptvorstellung um 20:15 Uhr haben wir nur einen Eiskorb benötigt und diesen nicht einmal abgerechnet, geschweige denn aufgefüllt.

Das Schlimmste am “Nichts-Tun” ist ja die Tatsache, dass die Zeit dann einfach nicht rumgehen möchte. Egal, was man sich für Arbeiten sucht – die Zeit vergeht einfach nicht.

Und so falle ich jetzt sofort-einschlafend in Bett. Gute Nacht! :-)

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