Warner Bros. hat nach der Erstaufführung von 10 Minuten des neuen Films “Der Hobbit” auf der CinemaCon einiges an Kritik einstecken müssen. Aber natürlich nicht an der Story selbst, sondern an dem neuen 48 fps-System, mit dem doppelt so viele Bilder pro Sekunde über die Leinwand flimmern, als es momentan der Standard ist. Besonders Filme in 3D sollen so flüssiger wirken und von den Augen “einfacher” verarbeitet werden können.
Ein großer Nachteil aber sei, dass die Bilder zu realistisch wirken. Der Zuschauer fühle sich, als wäre er einerseits live beim Dreh dabei, andererseits würden die Bewegungen der Schauspieler ruckeln und schwammig aussehen. Letzteres dementiert Warner Bros. allerdings damit, dass das Material noch nicht vollständig bearbeitet wurde.
Dennoch reagiert man auf die herbe Kritik und wird die 48 fps-Version in nur wenigen Kinos anbieten. Für die meisten Kinos wird der Film in das Standard-Format von 24 fps konvertiert. Man möchte die Besucher langsam an das neue Format gewöhnen… So können die Kinobetreiber erst einmal wieder aufatmen, denn jetzt bleiben sie (vorerst!) vor neuen Investitionen verschont
Welche Version favorisiert ihr denn für den am 13.12.2012 startenden Hobbit?
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